Es ist wieder einmal so weit: Der Tag, an dem wir uns alle einen „guten Rutsch“ wünschen. Nur… wohin rutschen wir eigentlich? Wahrscheinlich zuerst in eine Phase der charmanten Selbsttäuschung – jene Zeit der guten Vorsätze. Mehr Bewegung, gesünder essen, neue Projekte starten… diesmal gehe ich es an. Aber wirklich. Also zumindest theoretisch.

In einem kurzen Moment scheint alles möglich. Ich lasse den alten Trott hinter mir und konzentrieren mich auf etwas Neues in der Hoffnung mich selbst überraschen zu können. Spätestens am 2. Jänner holt mich die Realität wieder ein, wenn ich mich dabei ertappe, wie ich mit Chips und Keksen auf der Couch sitze und die begonnene Serie vom Vorjahr weiterschaue.

Vielleicht brauchen wir genau diesen kurzen Moment des Neubeginns, um uns daran zu erinnern, dass Veränderung grundsätzlich möglich ist, denn irgendwann, vielleicht an einem völlig unspektakulären Mittwoch im Mai schaffen wir es dann doch. und starten mit dem neuen Projekt, nicht weil der Kalender es vorgibt, sondern weil wir plötzlich bereit dafür sind.

Und bis dahin? Genieße ich die Chips, die Kekse und die Serie.

Rutscht gut rein ins Jahr 2026 – aber bitte mit Stil, Humor und der beruhigenden Gewissheit, dass Perfektion völlig überbewertet ist. Und falls ihr unterwegs ausrutscht: Einfach aufstehen, Krone richten, weiterfeiern.


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